Auch bekannt unter dem Namen „The Barber“ machen die Coen Brüder ihrem Namen mit diesem erzählenden Film wieder einmal alle Ehre.
Ein ruhiger, stiller Friseur, unvergleichlich gespielt von Billy Bob Thornton, in einer Kleinstadt in den Südstaaten führt ein bescheidenes Leben. Er leibt seine Frau nicht und ist nicht sonderlich böse darüber, dass sie ihn vor einiger Zeit einmal betrogen hat. Doch nun kommt ein windiger Geschäftsmann vorbei, der mit Dry-Ceaning sein Geld verdienen will. Da ihm noch 10.000 Dollar fehlen, begeistert – so sehr wie man den Friseur eben begeistern kann – er den Friseur für die Idee. Dieser erpresst den Chef seiner Frau. Leider geht dabei einiges Schief und der Friseur ermordet den Chef. Ironischer Weise wird seine Frau dafür verantwortlich gemacht. Der Friseur setzt alle Hebel in Bewegung, um ihr zu helfen und flieht in seinem schlechten Gewissen zu dem Nachbarn und der klavierspielenden Tochter. Das Ende lasse ich mal offen, um nicht die Spannung zu verderben.
Meine minderwertige Beschreibung hört sich wahrscheinlich eher langweilig an. Doch der Film kann jeden begeistern, der sich gerne interessante Filme anschauen mag. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und die Handlung durchgängig verständlich und mit einem deutlichen roten Faden versehen. Es ist ein absolutes muss für jeden, der auch mal ohne schnelle Schnitte und Aktion auskommt.
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